Kunst und Kommerz 2017

Morphologische Betrachtung

Am 19. Oktober 2017 kommt die zweite Kunst und Kommerz.
Kulturbunker Köln, 18:00 - 22:00 Uhr. 

sehen – fühlen – verstehen

Was hat unser Berufsalltag mit Kunst zu tun? Was können Unternehmer*innen von der Kunst lernen? Diesen Fragen geht die Veranstaltungsreihe Kunst und Kommerz der Egovision GmbH nach.
Dabei stellen wir fest: Unser Leben selbst ist kunstvoll! Wir inszenieren uns als „Profis“ und haben eine „Story“ im Kopf, bevor wir den Kunden anrufen. In unseren Büros sind wir Bildhauer einer sozialen Plastik: unserer Arbeitsgemeinschaften. Die Kunst kennt diese Themen. Und sie hilft uns zu verstehen, was uns, unsere Kollegen und unsere Geschäftspartner ‚eigentlich‘ unbewusst bewegt.

Im Zentrum der diesjährigen Veranstaltung steht eine Bildbetrachtung mit dem Wirtschaftspsychologen Dr. Hans-Christian Heiling. Sehen Sie die begleitende Kunstausstellung mit Werken von Irene Ehlers, Renate Geiter, Marjan Safari und Kai Weller. Weiterhin referieren: Marco Gröning und Kai Weller. Musikalisch wird Sie die Kölner Akustik-Band Eduardo und Verstärkung unterhalten.

Der Eintritt ist frei.

 


Künstler

Irene Ehlers

Geboren und aufgewachsen an der Ostsee in Schleswig-Holstein, seit 1978 in der Kölner Bucht zuhause. Eindrücke aus vielen Reisen an die Meere dieser Welt fließen in ihre Bilder ein und finden Ausdruck in ihren Acrylbildern, die keine realistischen Strände wiedergeben, sondern in minimalistischer oder abstrakter Weise das zeigen, was sie in der Erinnerung empfindet.

Autodidaktin, regelmäßige Ausstellungen im In- und Ausland seit 2013. Mitglied des Atelierhaus & Galerie 24.

https://irene-ehlers.jimdo.com

 

Marjan Safari,

Geboren 1977 im Iran, lebt seit 1995 in Deutschland.

Ihre Malerei ist sowohl gegenständlich als auch abstrakt. Sie versucht, durch die Malerei das Geheimnis jenseits der Materialität der Objekte zum Ausdruck zu bringen, indem sie Details der Oberflächen auflöst und mit Farbschichten experimentiert.
Sie ist Mitglied der Ateliergemeinschaft Höninger Weg.

www.marjan-safari.de/index.html 

 

 

 

Renate Geiter,

diplomierte Architektin und autodidaktische Künstlerin.

Die von ihr verwendeten Maltechniken lassen Strukturen entstehen und vergehen, schaffen eine Ordnung aus dem Chaos, die sich bei genauer Betrachtung wieder im Chaos verliert. Sie filtern das Abstrakte aus dem Gegenständlichen, und umgekehrt das Gegenständliche aus dem Abstrakten. Ganz bewußt wird dem Zufall eine Tür geöffnet, der das vollendete Werk auf charmante Weise unvorhersehbar macht.

Was bleibt, sind faszinierende und tiefgründige Bilder. 

http://www.renate-geiter.de

 

 

Kai Weller,

studierte Philosophie in Bonn und lebt in Berlin.

Dr. Adam Soboczynski (Die Zeit) schrieb über ihn: Kai Weller spielt in seinen Werken mit Raum und Fläche. Er schafft Orte, die er gleichsam wieder „wegnimmt“. So malte er eine Reihe von Stühlen. Die Stühle schaffen einen Raum, den wir mit unserem Körper einnehmen können. Seine Bilder sind also ein Angebot: Wollen wir uns hier verorten? Das Angebot ist aber nicht von Dauer. Die Bilder bemühen sich nicht, den illusionären Bildraum aufrecht zu halten. Im Gegenteil: Man kann sie auch abstrakt lesen, sie verweigern jedwede träumerische Imagination und kippen in die Zweidimensionalität. Sie stellen ihre eigene Stofflichkeit als Bilder in den Vordergrund. Stets halten seine Werke die Ambivalenz zwischen Gegenstandsbezug und abstrakter Komposition bzw. eigener Stofflichkeit.

Diese, gewissermaßen Brechtsche, Strategie geht auf: Durch die Unterbrechung der Imagination tritt uns das Bild als Anderes Gegenüber. Damit geht Weller über den postmodernen Diskurs hinaus – man ahnt den Stachel des Seins hinter den Zeichen.

http://kai-weller.de


Referenten

Dr. Hans-Christian Heiling,

ist Diplompsychologe und promovierte an der Universität zu Köln. Seit 20 Jahren ist er als Coach für mittlere und große Wirtschaftsunternehmen tätig.
In dem von ihm entwickelten Art-Coaching werden sowohl einzelne Führungspersönlichkeiten als auch Teams und ganze Fachbereiche beraten. Um das gelebte Bild in Unternehmen sichtbar zu machen und zu verdeutlichen, arbeitet die Wirtschaftsmorphologie unter anderem mit Kunstwerken.
Seine Methoden können unterschiedlichsten Gruppen helfen: so konnten große Verbesserungen im Verhalten von benachteiligten Jugendlichen erzielt werden, ihr Notendurchschnitt verbesserte sich langfristig. Auch Krebspatienten profitieren von seinem Ansatz. In der Gesellschaft für Stressmanagement forscht er interdisziplinär, und nicht zuletzt bietet er Bildbetrachtungen im Museum an.

Die Morphologische Bildbetrachtung von Herrn Heiling wird für die Kunst und Kommerz ein neuer und spannender Schritt. 

www.bilderleben.net

www.hc-heiling.com

 

 

Kai Weller

ist sowohl bildender Künstler als auch Mitgründer der Berliner Kommunikationsagentur Ahnen&Enkel. Da liegt die Frage nahe: Was haben Kunst und Kommerz gemeinsam? Seine Antwort überrascht: Nicht viel! Wohl aber habe ihm die Malerei Strategien beigebracht, das „Andere“ und Fremde, das also, was den Malprozess stört und die ursprüngliche Bildidee verhindert, in seiner Kunst zu integrieren. Und damit neue Bildlösungen zu finden, die komplexer und dabei doch wieder in sich stimmig sind. Dies, so seine These, kann uns auch im Geschäftsleben weiter bringen.

www.ahnen-und-enkel.com

 

 

 

 

 

 

 

Marco Gröning,

Fachinformatiker, Berater, Webseitenoptimierer & Programmierer in Bielefeld. Mit seinem Unternehmen GanzWildeSachen bietet er in erster Linie faire Beratung zur Bedarfsermittlung von Unternehmens-internetauftritten und transparente Kontrolle der Maßnahmen beauftragter Agenturen - immer im Kontext des Firmen-Marketings mit Rücksicht auf Kosten/Nutzen. Im Fokus stehen der reelle Nutzer und Nutzen der Website, nicht das Buhlen um Google-Positionen.

http://www.ganzwildesachen.de

 


Musik

Eduardo und Verstärkung,

akustisch aber laut, so bezeichnet sich die Kölner Akustikband mit druckvoller deutsch- und kölschsprachiger Musik selbst. Ihr Akustikrock dreht sich um das Lebensgefühl der vier Bandmitglieder.
Mitglieder der Band:
Eduardo: Gesang, Gitarre
Jan: Gitarre, Gesang
Stephan: Percussions
Manuel: Akustikbass

http://www.eduardo-akustik.de


Wo

Kulturbunker Köln-Mülheim
Berliner Str. 20
51063 Köln

Straßenbahn Linie 4 bis zur Haltestelle „Von Sparr Str.“ 

Parkplätze sind von der Markgrafenstraße erreichbar.


Wann

19. Oktober 2017, 18:00 – 22:00 Uhr

  • 18:00 - 22:00 Uhr - Ausstellung
  • 18:00 - 19:00 Uhr - Bildbetrachtung mit dem Wirtschaftspsychologen Dr. Hans-Christian Heiling*.
  • 20:00 - 20:15 Uhr - Kai Weller: Künstler oder PR-Berater – dasselbe in Grün?
  • 21:00 - 21:15 Uhr - Marco Gröning: "Ich finde die Butter nicht!", schöne aber nutzlose Webseiten.
  • 19:00 - 22:00 Uhr - Vorstellung der Künstler und Musikprogramm.

*Bei der Bildbetrachtung wird um Ruhe gebeten. In dieser Zeit wird es kein Catering geben. 


Verpflegung

Wir werden auch in diesem Jahr eine Auswahl an Getränken gegen einen kleinen Obolus anbieten. Die Einnahmen werden dem Kulturbunker Köln-Mülheim e.V. gespendet.

Ein Butterbrot für den kleinen Hunger wird kostenfrei angeboten.